Fre

19.

September

Wirtschaft
Die Wirtschaft ist geprägt von Tourismus. 1960 besuchten 360.000 Touristen die Insel, 1970 sind es bereits mehr als 2 Millionen. Heute liegt die Zahl der Besucher bei knapp 19 Millionen. Der neue Flughafen Son Sant Joan könnte bis zu 25 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen.

Die Mehrzahl der Touristen stammt aus Deutschland und Großbritannien. Geradezu zum Symbol für den deutschen Massentourismus, der jedoch weite Teile der Insel nicht berührt, ist der Ort S'Arenal geworden. Es gibt aber auch eine nicht geringe Zahl von Individualtouristen, die etwa in der Serra de Tramuntana wandern oder Rad fahren und einige zehntausend ausländische Residenten, die sich auf Mallorca niedergelassen haben und sich zum Teil in die dortige Gesellschaft zu integrieren versuchen.

Daneben sind Landwirtschaft, Bergbau (vor allem Marmorabbau), Leichtindustrie (Leder, Keramik, Perlen, Glas ) sowie Fischerei bedeutende Wirtschaftszweige.

Die Mallorquiner erwirtschaften eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen Spaniens: EUR 17.000,0 gegenüber EUR 13.500,0 im spanischen Durchschnitt. Haupteinkommensquelle ist mit 75 Prozent der Dienstleistungsbereich Tourismus, gefolgt von der Bauindustrie mit rund 10 Prozent. Fast drei Viertel der Insel sind landwirtschaftliche Nutzflächen, sie tragen aber nur 2,5 Prozent zum Bruttosozialprodukt bei und stellen 11 Prozent der Arbeitsplätze.
 

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